In einem Satz

Niemand spricht gerne über Konflikte innerhalb der eigenen vier Wände; bereiten Sie sich systematisch darauf vor.

Ausgeführt

Einzelne Medien (infosperberbluewinNZZ), haben dies thematisiert. Hier sind einige Ideen im Sinne der Prävention:

  1. Gehen Sie davon aus, dass die Nervenpolster dünn werden; bereiten Sie sich mit einem Konfliktplan darauf vor!
  2. Führen Sie einen rhythmisierten Tagesablauf. Das heisst keinesfalls einen Minutenplan, jedoch einige unverrückbare Stützen.
  3. Verschieben Sie den Tages-/Nachtrhythmus nicht zu stark. Wenn die Junioren spät ins Bett gehen, dann ziehen Sie den Tagesstart mit Licht, Musik etc. entsprechend vor.
  4. Weisen Sie jeder Person im Haushalt bestimmte Aufgaben zu. Lassen Sie sich nicht erpressen: Erst wenn die Aufgaben gemacht sind, gibt es die nächste Aktivität.
  5. Besprechen Sie täglich zentrale Vorfälle/Konflikte. Jeder – auch die scheinbar Unbeteiligten – soll ein Statement abgeben.
  6. Wenn sich bestimmte Muster (erneut) anbahnen, nehmen Sie die Führung wahr und holen das entsprechende Kind sofort zum Einzelgespräch.
  7. Achten Sie besonders in diesen Tagen auf die Ernährung. Zu viele Kohlenhydrate und Fette heizen die Stimmung auf und verlangsamen die Beweglichkeit.
  8. Führen Sie regelmässig Kraft- und Dehnungsübungen durch. Wer viel sitzt, verkrampft sich schnell und belastet falsch.
  9. Denken Sie an andere Menschen; es ist ätzend nur an sich selbst zu denken. Rufen Sie einer betagten Person an; führen sie auch als Familie Konferenzcalls mit Menschen, die in einer ganz anderen Lage stecken.
  10. Vollbringen Sie kreative Anstrengungen: Dichten, schreiben, Theater spielen, basteln, flicken, nähen, stricken.

Anregung

Welche dieser Überlegungen ist Ihnen am nächsten? Weshalb? 
Was werden Sie neu etablieren?